Zahnheilkunde

Ein Eingriff am Zahnapparat ist immer auch ein Eingriff in die Gesamtkörperstatik.
Bereits eine schlecht sitzende Zahnfüllung kann das hochsensible Kausystem aus
dem Gleichgewicht bringen und dadurch langfristig auch andere Körperbereiche.

Es ist also nicht weit hergeholt, wenn man sich beispielsweise bei Rückenschmerzen
die Frage stellt: „Stimmt mein Biss?“
Auch Schulter- und Beckenschiefstand, Muskelverkürzungen, Überdehnungen, Kopf- und Gesichtsschmerzen, Tinnitus, Schwindel oder Gleichgewichtstörungen können darauf zurückzuführen sein. Zur Feststellung dieser Cranio-Mandibulären-Dysfunktion (Fehlfunktion des Zusammenspiels von Schädel und Kiefer), kurz CMD, gibt es seit einigen Jahren extra ausgebildete Spezialisten, sogenannte Funktionsdiagnostiker.

Einer der beiden Fachmänner, die sich in Südwestfalen so nennen dürfen, ist der Mendener Zahnarzt Dr. Michael Schlotmann. „Betroffen sind etwa 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung, behandlungsbedürftig zirka fünf bis zehn Prozent“, erklärt der Spezialist. Schwere Beschwerdebilder bis hin zur Arbeitsunfähigkeit sind in seiner Praxis keine Seltenheit. „Die Erkrankung kann genetisch bedingt sein, aber auch als Unfallfolge oder nach schlecht sitzendem Zahnersatz oder in Verbindung mit kieferorthopädischen Behandlungen auftreten“, so Dr. Schlotmann. Zur Feststellung und Behandlung einer CMD steht seinem Praxisteam ein beeindruckendes Instrumentarium zur Verfügung.
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Wenn es in Deutschland um das Thema Zähne und Zahnersatz geht, beschränkt sich die Diskussion in der Öffentlichkeit meist auf das Thema „Auslandszahnersatz – ja oder nein“. Selbst bei vielen Zahnärzten ist das Bewusstsein für zahnmedizinische Innovationen und hohe zahntechnische Handwerkskunst inzwischen in den Hintergrund getreten, da aus gesundheitspolitischen Gründen anstatt Qualität und Medizin fast ausschließlich der Preis in den Vordergrund gestellt wird.

„Klein aber fein stehen wir hier mit unserer Praxis bereits ganz weit vorne in Deutschland“, so Dr. Michael Schlotmann M.Sc., als Zahnarzt seit Jahren spezialisiert auf die computergestützte Behandlung von Kiefergelenkerkrankungen und Zahnersatz. Wegen seiner Erfahrungen in der computergestützten Diagnostik und auch der Zahntechnik unterstützt er mit seinem Wissen Unternehmen in der Entwicklung von digitalen Technologien. Seine Praxis ist Lehrpraxis für computergestützte Diagnostik‐und Therapiekonzepte. Weiterlesen...

 


Dentale Erosionen entstehen durch die säurebedingte Demineralisation der Zähne ohne die Beteiligung von Mikroorganismen. Klinisch können je nach betroffener Zahnfläche und Erosionsgrad typische Merkmale beobachtet werden.

Es kommt zu einem flächenhaften Verlust der Zahnhartsubstanz, wobei zervikal häufig ein intaktes Schmelzareal verbleibt. Im Bereich der Höcker entstehen Abrundungen und Eindellungen, wodurch im fortgeschrittenen Stadium das okklusale Relief vollständig eingeebnet werden kann. Füllungen oder indirekte Restaurationen können das Niveau der benachbarten Zahnhartsubstanz überragen. Bei anhaltender Säureeinwirkung kann schließlich das Dentin exponiert werden. Begleiterscheinung von Erosionen sind häufig Überempfindlichkeiten und ästhetische Beeinträchtigungen. Das charakteristische „abgeschmolzene“ Aussehen der Zähne erleichtert die Abgrenzung von Erosionen zu anderen, nicht kariesbedingten Zahnhartsubstanzverlusten.  Weiterlesen...